Liebe Patientenbesitzer/innen,

wir sind für Sie und Ihr Tier weiterhin da.

Um Sie und unsere Mitarbeiter möglichst vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus zu schützen, bitten wir Sie uns zu unterstützen:

Bitte

- desinfizieren Sie sich beim betreten der Praxis die Hände

- besuchen Sie uns bitte nur mit einer Person als Begleitung für Ihr Tier

- Zu Ihrem und unserem Schutz möchten wir Sie bitten, wenn möglich, ihr Tier nicht mit in den Behandlungsraum zu begleiten. Sollte dies zwingend erforderlich sein, ist dies nur mit Mundschutz (bitte mitbringen) möglich unter Gewährleistung eines Sicherheitsabstandes. Des Weiteren bitten wie Sie, sich die Hände an den angebrachten Spender zu desinfizieren.

- kommen Sie einzeln zur Anmeldung oder melden Sie sich telefonisch unter
02332 / 913139 an

- warten Sie möglichst außerhalb der Praxis, wir werden Sie über Ihre Telefonnummer aufrufen und Sie in den Behandlungsraum bitten

- fassen Sie nichts an, unsere Mitarbeiterinnen werden Ihnen die Türen öffnen

- halten Sie Abstand zu unseren Mitarbeitern während der Behandlung und an der Anmeldung

- zahlen Sie gerne mit ec-Karte um den Kontakt mit Geldstücken zu vermeiden

- sollten Sie selber momentan grippeähnliche Symptome aufweisen oder sind kürzlich aus einem Risikogebiet zurückgekehrt, bieten wir Ihnen einen telefonischen Beratungsservice an. Vereinbaren Sie bitte einen Termin.

Wir bedanken uns bei Ihnen für Ihre Mithilfe und wünschen Ihnen, dass Sie alle gesund bleiben.

Ihr Praxis-Team

 

Information für Tierbesitzer/innen zum Coronavirus

Das SARS-CoV-2 ist ein Betacoronavirus der Familie Coronaviridae und verursacht beim Menschen die Erkrankung COVID-19. Es gibt viele Coronaviren, die u.a. anderem Säugetiere, Vögel und Fische infizieren können. Die bereits bekannten Coronavirusinfektionen bei Hund und Katze werden von Alphacoronaviren verursacht. Diese führen z.T. zu milden Symptomen des Magendarms; bei der Katze wird die felinen infektiöse Peritonitis (FIP) durch so ein Coronavirus ausgelöst. Diese Viren unterscheiden sich vom neuen Coronavirus SARS-CoV-2 stark. Derzeit wird davon ausgegangen, dass SARS-CoV-2 von Fledermäusen auf den Menschen übertragen wurde. 

 

IST DAS NEUE CORONAVIRUS EINE GEFAH  FÜR HUNDE UND KATZEN?

Aktuell ist die Antwort klar: nein. Bisher wurde in keinem Land mit vielen COVID-19 Infektionen eine SARS-CoV-2 Infektion bei Hunden und Katzen nachgewiesen. Experten gehen davon aus, dass ein zweiter Sprung zwischen Spezies (erst von Fledermaus auf den Menschen und als zweites auf andere Spezies) äußerst unwahrscheinlich ist. Das Wissen zu diesem Coronavirus nimmt jedoch täglich zu und wir müssen weiterhin die neusten wissenschaftlichen Daten lesen und beurteilen. Bei einem in Hong Kong positiv getesteten Hund hatte sich der Besitzer mit SARS-CoV-2 infiziert, ein Abstrich der Maul- und Nasenhöhle des Hundes wurde dann schwach positiv für das Virus getestet. Der Hund zeigte keine Krankheitssymptome. Man geht davon aus, dass das positive Resultat durch eine Kontamination der Schleimhaut des Hundes entstand. Wie erwähnt sind die bekannten Coronaviren von Hund und Katze stark unterschiedlich vom neuen SARS-CoV-2 und diese sind ihrerseits für den Menschen ohne Gefahr.

  

KANN MEIN HUND ODER MEINE KATZE DAS NEUE SARS-COV -2 AUF MICH ÜBERTRAGEN?

Das neue Coronavirus SARS-CoV-2 ist von Mensch-zu-Mensch übertragbar. Der Hauptübertragungsweg ist über Tröpfchen. Die Übertragung kann direkt von Mensch-zu-Mensch über die Schleimhäute geschehen oder auch indirekt über Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut oder der Augenbindehaut in Kontakt kommen. Eine Übertragung über unbelebte Oberflächen ist bisher nicht dokumentiert. Eine Infektion mit SARS-CoV-2 über Oberflächen, die nicht zur direkten Umgebung eines symptomatischen Patienten gehören, wie z.B. importierte Waren, Postsendungen oder Gepäck, erscheint daher unwahrscheinlich. Es gibt aktuell auch keine Hinweise, dass Haustiere eine Rolle bei der Übertragung von SARS-CoV-2 spielen. Nichtsdestotrotz sind beim Umgang mit Haustieren immer generelle Hygienemaßnahmen einzuhalten.

 

MUSS ICH DEN KONTAKT MIT MEINEM HUND  ODER MEINER KATZE VERMEIDEN, WENN ICH AN COVID-1 9 ERKRANKT BIN?

Es gibt aktuell keine Gründe, dass die Tiere nicht mehr versorgt werden können. Die schon erwähnten Hygienemaßnahmen müssen aber weiter eingehalten werden, sowie natürlich die Anweisungen der Gesundheitsbehörden.

 

WENN BEI MIR DER VERDACHT EINER SARS-COV-2 INFEKTION BESTEHT ODER BEREITS EINE GESICHERTE DIAGNOSE VORLIEGT – MUSS ICH WAS FÜR MEINE TIERE TUN?

Da COVID-19 bei einigen Personen zu einer sehr schweren Atemwegserkrankung führt ist es ratsam den Kontakt zu anderen Lebewesen, einschließlich Ihrer Haustiere, einzuschränken. Dies ist dadurch bedingt, dass Ihr Immunsystem in dieser Zeit extrem belastet ist. Sollte Ihr Haustier während Ihrer eigenen Quarantänezeit erkranken und tierärztliche Hilfe benötigen, kontaktieren Sie telefonisch Ihren Haustierarzt und informieren sie ihn ausdrücklich über die Quarantänesituation. Die Gefahr einer Ansteckung mit COVID-19 für das Personal in der Tierarztpraxis über die bei Ihnen lebenden Haustieren ist minimal, wenn dort mit den gebotenen Hygienemaßnahmen gearbeitet wird.

 

WAS MUSS ICH BEACHTEN, WENN ICH KONTAKT MIT TIEREN VON COVID-19 ERKRANKTEN  PERSONEN HABE?

Wie erwähnt wird SARS-CoV-2 von Mensch zu Mensch beim Niesen und Husten oder durch engen Kontakt übertragen. Viren können auch indirekt über Gegenständen übertragen werden. SARS-CoV-2 können auf Gegenständen – dazu gehören auch Haustiere – bei Raumtemperatur bis zu neun Tage lang infektiös bleiben können. Im Schnitt überleben sie zwischen vier und fünf Tagen. Kälte und hohe Luftfeuchtigkeit steigern ihre Lebensdauer. Daher ist es wichtig, bei Kontakt mit Tieren aus Haushalten mit an COVID-19 erkrankten Personen die empfohlenen Hygienemaßnahmen strikt einzuhalten.

 

WIE SIEHT ES AUS MIT EINER IMPFUNG?

Die bekannten Coronavirus-Impfungen für Katzen (FIP-Impfung) oder Hunde schützen nicht gegen COVID-19. Eine SARS-CoV-2 Impfung ist aktuell nicht erhältlich.